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Epirus

 Das Epirus-Gebirge in Griechenland

Epirus ist der Nordwestliche Teil des griechischen Festlandes.
Westlich grenzt Epirus an das Ionische Meer, nördlich an Albanien, nordöstlich an Makedonien und östlich an Thessalien  Epirus besteht aus den  Landkreisen Thesprotia, Ioannina, Preveza und Arta.
Die Region Epirus hat ca. 350.000 Einwohner.

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Epirus ( www.epirus.org  leider nur griechisch) wird  in zwei Zonen geteilt, die Gebirgsregion mit den  vielen Dörfern die durch Landflucht gepraegt sind, sowie die Küstenzone wo einige Städte ein starkes Wachstum verzeichnen.

In den letzten Jahren hat der Ökotourismus viele Urlauber auch in Epirus in  die Berge und die Naturschutzgebiete gelockt. Die Flora und Fauna von Epirus ist beachtenswert.
Zum Trekking und Wandern  bieten sich  seit jeher die reizvollen Landschaften im Epirus  an.
Seen und Flüsse durchziehen die wildromantische Bergkulisse und der Tourismus wird kuenftig sicher  zur wichtigsten Einkommensquelle der Region Epirus . Das gibt den  jungen Menschen Hoffnung, die noch nicht in die Städte an der Kueste gezogen sind .

Epirus ist die gebirgigste Region Griechenlands. Die Pindos Gebirgsreihe sieht  aus wie das Rückrad Griechenlands. Einige der wichtigsten Berge des Epirus sind:
Smolikas, Grammos, Tympfi, Tzoumerka, Mitsikeli, Olytsikas , Souli und Xirovouno.

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Durch  vielenRegenfälle in den Ebenen und  Schnee auf den Bergenhoehen , sind im Epirus viele  Flüsse entstanden. Die größten von ihnen sind: Arachtos, Louros, Kalamas , Aoos der bis nach Albanien reicht, Acheloos und der legendäre Acheron. 

Vikos Aoos ist Naturschutzgebiet  seit 1973.
Größe des Zentrums des Nationalparks 3412 Hektar gesamt zusätzlich 12.225 Hektar.
Vikos - Aoos befindet sich im Landkreis Ioannina.  ( Hafen siehe Foto unten) Der höchste Gipfel ist Tympfi mit knapp 2500 m Höhe. Das Naturschutzgebiet wird geteilt durch die Schluchten des Vikos und Aoos. Die Vikos Schlucht hat ca. 1000 m Tiefe und ist die tiefste Schlucht Europas .
Das Pindos Naturschutzgebiet wird geschuetzt seit  1966.
Grüße des Zentrums 3393 Hektar gesamt zusätzlich 3534 Hektar.
Es befindet sich im westlichen Epirus in der Nähe des Sees Aoos.
Hier leben u.a. auch noch  50 seltene Braunbären.

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Foto oben: Naechtliches Wintercamp in den Hoehen des Pindos ( Foto: trekearth)


  In beiden  Naturschutzgebieten gibt es mehr als 2500 Pflanzenarten , ueber 250 Vogelarten (u.a. Adler, Habichte u. Falken), einige von Ihnen gehören zu den bedrohten und seltenen Arten von Insekten und Tieren ( Wölfe, Bären  ).

Die griechische Wandervereinigung hat im Epirus mittlerweile mehrere vernetzte Wanderwege geschaffen.

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Einer davon der Wanderweg E6 durchquert Epirus von Igoumenitsa bis Metsovo und  bis nach Thessalien.
Weitere Wanderwege sind der Wanderweg 01, der auch Epirus bis Thessalien durchquert. Der Wanderweg führt durch das Gebirge mit wildromantischen, reizvollen  Landschaften und Wäldern.

Der Wanderweg 03 beginnt in Ioannina Stadt und führt durch die vielbesuchten Zagoria Dörfer bis zum Berg Grammos.

Zur Geschichte der Stadt Ioannina: 

http://geschichte-osmanisches-reich-balkan.suite101.de/article.cfm/geschichte_der_stadt_ioannina_in_griechenland

Tourismus Informationen Ioannina Epirus :

www.ioannina.info

http://www.igogreece.com/EN/Greece.asp?area=areas&id=129

 Area code: 26510  -  Busverbindung mit "KTEL"
KTEL Ioannina
: 30 26510 26286
KTEL  Athen: 30 210 5129363
ΚΤΕL Thessaloniki: 30 2310 512444
ΚΤΕL of Patra: 30 2610 623886/7
KTEL of Preveza: 30 26820 22213

Online Taxi: 30 26510 46777
Ioannina Airport: 30 26510 83600/83602
Οlympic Airways Athens: 30 210 9616161
Aegean Airlines: 30 26610 27100, 801 11 20000

 Hotels und Unterkuenfte in den Zagoria-Doerfern ( Zagorachoria):

http://www.focusgreece.com/hotelsdeep1de.asp?deep1=3&deep2=20&deep3=1020
 

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Eine Reise nach Epirus

Epirus im äußersten Nordwesten Griechenlands ist grüner als der Rest des Landes und touristisch noch  nicht perfekt entwickelt. Ein Glück. 

 Es gibt geschichtsträchtige Orte, quirlige, meditative. Und einige wenige, in die man sich regelrecht verlieben kann. Das passiert auf einem kleinen Felsplateau im äußersten Nordwesten Griechenlands reihenweise.

Bevor es soweit ist, geht es genau 60 steinerne Treppenstufen hinauf. Oben wartet ein geschlossenes Dach aus silbergrüngrauem Laub, das knorrigen Olivenbäumen entwächst und drei Dutzend Stühlen Schatten spendet. 20 Meter darunter ruht die sanft geschwungene Sichel des Piso Krioneri, eines vielleicht 50 Meter langen Strandes, an dem sich maximal 100 Leute sonnen. Felsen umrahmen die winzige Bucht.

Alle fünf Sekunden rollt leise rauschend eine Welle an den Kieselstrand, bricht sich an den steinernen Flanken und schwappt entweder über die Nachbarschaft oder verröchelt gurgelnd in einem felsigen Pool. Zwei Kätzchen schnurren vis-à-vis auf dem grünen Holzstuhl. Barkeeper Michailis serviert die nächste eiskalte Caipirinha und erntet freudiges Lächeln und spürbare Begeisterung. Er kennt das, so geht es fast jedem neuen Gast.

Steile Gassen, Burgruine, Stadtstrand


Die kleine Bar mit ihrem fabelhaften Standort gehört zum Hotel „Achilleas" unmittelbar am Strand, und dieses wiederum liegt in Parga, dem unumstrittenen touristischen Hauptort der Region Epirus.

Auf halber Strecke zwischen der Hafenstadt Igoumenitsa mit regem Fährverkehr nach Korfu und zu den anderen Ionischen Inseln und dem Flughafen Preveza, ist Parga nicht nur eine ziemlich zentrale Urlaubsbasis, sondern auch eine ausgesprochen hübsche dazu. Mit Burgruine und prächtigen Häusern, mit steilen Gassen und verträumten Winkeln, mit einer lang gezogenen Hafenmeile und entsprechendem Flair, mit einem attraktiven Sandstrand direkt in der Stadt und etlichen weiteren drum herum.

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Foto: Ioannina am See 

Alles im grünen Bereich

Was von Anfang an auffällt, weil völlig untypisch für Griechenland: das viele Grün im Epirus. Von der Ruine der Ali-Pascha-Festung etwa offenbart sich nicht nur ein traumhafter Ausblick auf Parga, die Küste und einige Inseln, darunter liegt auch ein lückenloser Teppich aus Mischwald und weiten Olivenplantagen.

Durch diese Vegetation quält sich der Pick-up-Dinosaurier von Hotelchef Vassilis der Küste entgegen. Eine aufregende Fahrt durch ein Meer von Olivenbäumen, durch blühende Büsche und kratzige Sträucher, vorbei an einsamen, nur mit dem Boot erreichbaren Badebuchten bis Agios Sostis. Das Ziel ist nichts weiter als eine winzige weiße Kapelle, aber die ist so spektakulär in eine schluchtartige Felsspalte über dem Meer eingebaut, dass beides zusammen eine unglaubliche Einheit bildet. Kurz: ein weiterer Platz zum Verlieben.

Am Eingang zur Unterwelt

Räumlich nur einige Kilometer von Parga entfernt steckt man zeitlich plötzlich mitten drin in der griechischen Mythologie und einer zwei- bis dreitausend Jahre alten Vergangenheit. Wo schon Odysseus auf Rat der schönen Circe die Seelen der Verstorbenen nach seiner Zukunft befragte und wo der Fährmann Charon die Toten ins Schattenreich schiffierte, dort sind im Tal des Acheron die Reste des legendären antiken Totenorakels erhalten.

 Eine labyrinthisch anmutende Anlage mit Korridoren, Gemächern, Vorbereitungshallen und dem Heiligtum, eindrucksvoll und kenntnisreich erläutert von Fachfrau Eleni. Der 64 Kilometer lange sagenhafte Acheron, der den Griechen als Eingang zur Unterwelt galt, dem Reich des Hades und der Persephone, entpuppt sich als milchig-grünes, mal langsam, mal strudelig-schnell fließendes Gewässer, an dem sich trefflich wandern laesst. 

Drei Autostunden von der Küste entfernt, dort, wo der gebirgige, wildromantische Epirus am höchsten und nur schwer zugänglich ist, befindet sich einer der größten Schätze dieser Region - die malerischen Dörfer der Zagória. 46 sind es insgesamt, die eine geographische, architektonische und kulturgeschichtliche Einheit bilden, meistens um 1400 entstanden und alle zwischen 600 und 1300 Meter Höhe liegen.

Eingebettet in eine verschwenderisch üppige Vegetation, schmiegen sich die typischen grauen, meist zweistöckigen und mit dünnen Schieferplatten gedeckten Häuser an die Hänge der Hügel und Berge. Treppenwege, Kirchen, Klöster, Wassermühlen, Brücken - alles ist aus dem gleichen Flysch-Naturstein, den es hier in Hülle und Fülle gibt.

Vier Doerfer der Zagoria im Epirus :

Vier Dörfer der Zagoria  ( Foto unten bei Papingo 2009 ) zu besuchen ist eine realistische und empfehlenswerte Programmplanung für zwei Tage. Als besonders sehenswert gelten in und um Kipi die einmaligen Steinbogenbrücken, die zum Teil mit mehreren Bögen ausgestattet sind. Deren eine - behauptet jedenfalls die Sage - stürzte erst dann nicht mehr ein, als der Baumeister die eigene Frau darin einmauerte.

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Um die Ecke in Monodendri ist es neben der typischen Zagória-Architektur vor allem das verfallene ParKloster Agia Paraskevi von 1412, das fasziniert. Ist es zum einen doch ein weiterer Beweis für die erstaunliche Gabe der Griechen, Klöster ähnlich wie in Meteora oder Athos an spektakulären Plätzen zu errichten.

Zum zweiten die wundervolle Aussicht in die Vikos-Schlucht, das Herzstück des Vikos-Aoos-Nationalparks, laut „Guinness-Buch der Rekorde" der mit 900 Metern tiefste Canyon der Europas. Auch das nur über steile Serpentinenrampen erreichbare Dorf Papingo ( und Mikro-Papingo!) hat mit seiner exzellenten Lage in überwältigend schöner Landschaft und dem sehr gepflegten charakteristischen Ambiente beste Karten auf einen Lieblingsplatz.


 Unentdecktes Griechenland

Zurück an die Küste ins beschauliche Sivota, ein kleines Dorf mit Minihafen und etlichen Stränden, deren exzellente Lage und Schönheit erst von oben so richtig sichtbar wird, aus dem Helikopter: Die türkis-blauen Farbschattierungen des blitzsauberen Wassers erinnern an die Karibik, die eingesprenkelten Felsen und dunkelgrünen Inseln an die Küsten Asiens. Und von hier oben drängt sich ein weiterer Platz mit dem Prädikat „Zum Verlieben" auf: ein Inselchen, das man durch knietiefes Wasser watend erreicht und dann fast für sich allein hat.  ( Quelle: Focus Report)

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Informationen zur Anreise nach Epirus :

Direktflug nach Korfu und von dort mit der Fähre nach Igoumenitsa. Die Transferzeit vom Flughafen bis nach Parga dauert ca. drei Stunden.

Strände im Epirus :

Zwischen Igoumenitsa und Preveza liegen mehr als zwei Dutzend guter Strände, teils wenige Meter von der Hauptstraße entfernt, teils versteckt und nur mit dem Auto oder sogar nur zu Fuß erreichbar. In Parga und Sivota fahren deshalb Wassertaxis regelmäßig die schönsten benachbarten Strände und Badebuchten an.

Ausflüge und Wanderungen im Epirus :

Von Parga und Sivota fahren täglich Ausflugsboote zu den benachbarten Ionischen Inseln Paxi und Antipaxi. Neben Totenorakel und Acheron liegt auch das Naturschutzgebiet Ambrakischer Golf in der Nähe von Parga. Tagestouren führen von der Küste in die Regionshauptstadt Ioannina, in die Zagória-Dörfer und zu den Meteora-Klöstern.

 Für geübte und adäquat ausgerüstete Wanderer ist eine 5-Stunden-Tour durch die Vikos-Schlucht der Trekkinghöhepunkt; Hobbywanderer und Naturliebhaber finden im gebirgigen und wasserreichen Epirus erstklassige Rahmenbedingungen für diverse Wandertouren vor, zum Beispiel im Gebiet von Papingo.

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Informationen zur Region Epirus und Zagoria :

Griechische Zentrale für Fremdenverkehr,

Tel. 030/2 17 62 62 63,    www.gnto.gr

Unterkunft & Reiseinfos: 

www.urlaub-im-epirus.de

http://www.justgreece.com/epirus/ioannina.php

Hotel in Ioannina: www.epiruspalace.gr

 Das Wetter im Epirus und Ioannina aktuell:

http://weather.weatherbug.com/Greece/Ioannina-weather.html?nav_section=1&zcode=z6286

Das Orakel von Dodona (Dodoni) finden Sie auf dieser website unter der Rubrik "Kultur" page "Orakel Dodoni".

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