Xylokastro
Der Badeort Xylokastro in Korinthias am Golf von Korinth

Der beliebte Badeort Xylokastro liegt ca. 40 km nordwestlich von Korinth am Golf von Korinth auf der Peloponnes. Xylokastro ist ein sehr beliebter Badeort am Sythas-Fluss und hat ca. 15.000 Einwohner. Xylokastro erreicht man auf der E65, es liegt 100km von Athen entfernt an der Route Korinth-Patras.
Geografische Daten Xylokastro : http://www.gtp.gr/LocPage.asp?id=9427
Mittelpunkt der lebendigen Kleinstadt und beliebten Badeortes Xylokastro ist der grosse Platz vor der griechisch-orthodoxen Kirche Aghios Vlassios, der von alten schattenspendenden Bäumen umgeben ist. Hauptanziehungspunkt für die vielen griechischen Urlauber ist im Sommer die lange Strandpromenade mit ihren Bars, Cafes, Restaurants und Tavernen.

Google-maps: http://www.xylokastro.org/maps.html
Der Ortsname Xylokastro geht auf die Bezeichnung "Solo Castro" zurueck, den man auf der alten venezianischen Karte der Peloponnes von 1680 so verzeichnet findet. ( Siehe Abbildung unten). "Xylo" heisst allerding "Holz", so dass es nicht ganz klar ist, welche Bezeichung die richtige war und ist.
In der Antike gehörte das Gebiet des heutigen Xylokastro teilweise zur Künstlerstadt Sikyon, und auch zu dem Landwirtschafts- und Textilzentrum Pellene, das für seine zahlreiche Heiligtümer und sein Asklepios-Heilzentrum berühmt war. Seine Bedeutung für die Textilherstellung konnte es in byzantinischer Zeit durch Seidenmanufakturen steigern.
In venezianischer Zeit (1687 - 1718) konnte Xylokastro seine Bedeutung durch die Ausfuhr von Wein und landwirtschaftlichen Produkten steigern. Diese Wirtschaftsbeziehungen endeten mit der Herrschaft der Osmanen (1718 - 1821), in der sich das gesellschaftliche und kulturelle Leben von der Küste in das Landesinnere nach Trikala, zurückzog. Dort lebte auch während der Türkenzeit und in den ersten Jahrzehnten des Neuen Griechenlands die wohl reichste Adelsfamilie der Peloponnes, die Notaraden, die aufgrund guter Beziehungen sowohl zum Sultan als auch zu den Venezianern ihre Macht und Reichtum steigern konnten.
Nach dem Ende der osmanischen Besatzung verlagerte sich das Leben wieder an die Küste nach Xylokastro . Am Ende des 19. Jahrhhunderts entstand als „Gartenstadt" von Trikala und anderen Gebirgsdörfern der heutige Ort Xylokastro, der sich bald zu einem griechischen Touristenmagnet entwickelte. Außer vom Tourismus lebt Xylokastro heute von der Landwirtschaft, von Oliven und Zitrusfrüchten. Neben der Küste wird in den letzten Jahren auch die Berglandschaft südöstlich des Kyllinis, des zweithöchsten Berges des Peloponnes, für Bergwanderer und Skifahrer erschlossen. Auch die schützenswerte Pflanzenwelt dieser Region tritt in den Blickwinkel von Biologen und Ökologen.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Xylokastro gehören der Pinienhain, der zweieinhalb Kilometer Küstenstreifen säumt, die Hermeshöhle, wo die Nymphe Maia den Gott des Handels geboren hat, die byzantinischen Kirchen (Ag Blasios, Ag. Gerasimos), das Kloster Aghios Blasios und die Villa des Dichters Sikelianos (1884 - 1951). Im Westen von Xylokastro wird eine frühchristliche Basilika rekonstruiert, der Nachbau eines mykenischen Schiffes und eines entsprechenden Bootshauses ist schon seit längerem geplant und die Wiederherstellung des Palastes der Familie Notaras wird angestrebt.

Am Golf von Korinth bei Xylokastro prägen weite Plantagen mit Zitrusfrüchten und Wein die gruene und fruchtbare Kuestenlandschaft. Das gebirgige Hinterland lädt zu sportlichen Aktivitäten wie Wandern oder Trekking ein.
Die zentrale Lage des Badeortes Xylokastros ist ideal für Ausflüge in die 130 Kilometer entfernte Hauptstadt Athen, in die antike Stadt Korinth mit dem noch gut erhaltenen Apollo-Tempel, zur Festung Mykene, zum Theater von Epidaurus und in das weltberühmte Olympia, Geburtsort der Olympischen Spiele.
Xylokastro eignet sich gleichermaßen für Sommer- und Winterreisen. Man kann die Kirche von Faneromeni, Agio Vlasio und Agio Gerasimo besichtigen. In Aigeira an der Gerense zum benachbarten Achaia kann man auf viele kleine Strände und Dörfer, wie Brachati, Kato Diminio, Sikia, Likoporia, Ligia und Derveni treffen. Die blauen Fahnen an den Stränden und die touristische Infrastruktur machen die Region zu einem beliebten Urlaubsziel .
Inmitten der Ortschaften Xylokastro und Sykia dehnt sich ein natürlicher Pinienwald aus, „der grüne Strand der Heimat", wie er von Kostas Karyotakis genannt wurde. Die Region war Quelle der Inspiration von Agelos Sikelianos. Sein Haus in den Pinien wird immer die Seele Xylokastros sein.
Die Badestraende von Xylokastro sind lange Sandstraende und feine Kieselstraende, getrennt vom Ort durch einen langgezogenen Pinienwald und Park (Foto unten).
Ferienvilla in Sykia bei Xylokastro: http://www.margaritavilla.gr/

Links zu Hotels in und um Xylokastro Peloponnes :
www.hotelfadira.gr
http://www.tourist-online.de/hotels/Greece/Peloponnes/Xylokastro.html
http://www.tripadvisor.de/Hotels-g651975-Xylokastro_Peloponnese-Hotels.htm
http://www.booking.com/hotel/gr/xylokastro-beach.de.htm
http://hotels.activehotels.de/1/1/1093580-daphnes-club-hotel-apartments-xylokastro.html
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Xylokastro Korinthias Peloponnes Griechenland * 2010 *
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